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Die Leidenschaft eines Bondage-Tops

MasterMarc: Hallo LondonRopeTop (43). Du bist jetzt schon lange Zeit in dieser kinky Welt aktiv. Wann tatest du deine ersten Schritte in diese faszinierende Welt  und was waren da deine ersten Erfahrungen?

LondonRopeTop: Ich hab schon als Kind gemerkt, dass mir Bondage gefällt und hab mich selbst gefesselt. Ja, es ist Fakt, dass ich meine Vorliebe für Bondage entdeckt habe, bevor ich wusste dass ich schwul bin. Klar gab es ein wenig Bondage mit meinen ersten Partnern aber erst nach dem Ende einer langer Beziehung vor etwa neun Jahren, hab ich dann richtig durchgestartet.

Anfangs war ich da ein Rubber-Switch der auch ein wenig Bondage machte. Doch mit der Zeit wurde das Fesseln immer wichtiger und ich wurde auch immer mehr Top.

When I started more seriously I was more of a rubber switch with some bondage thrown in. The bondage grew to take a big part and I seemed to be topping more and more as time went on.

MasterMarc: Was ist denn für dich der Schlüsselreiz am Bondage?

LondonRopeTop: Da gibts verschiedene Reize die mich ansprechen. Zum einen das ästhetische, dann sicher die Kontrolle aber primär ist sicher diese intensive Verbindung zwischen Sub und Top die dadurch entsteht.

Wenn ein Sub wirklich auf Bondage steht, dann provoziert jedes Stück Seil, das er an seinem Körper fühlt, eine Reaktion. Ich liebe es mit dem Seil eine sexuelle Spannung zu kreieren und dann mit Körper und Geist des Subs zu spielen. Dabei liebe ich es die Intensität des Spieles immer weitet aufzubauen. Der Sub verliert dabei total die Kontrolle aber man sieht ihm an, wie er jede Sekunde geniesst. Gelangt man an diesen Punkt, so baut sich eine intensive und starke Verbindung zwischen den Akteueren auf. Es geht um diese einzelnen Schritte, den Moment und die Verbindung. So ist es weniger was für mich, jemanden zu fesseln und allein zu lassen. Ich will es miterleben.

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homeBildH-londonropetop001MasterMarc: Leute die keine SMler sind denken oft, dass nur die Sklaven dienen und die Master egoistisch wie sie sind einfach diese Dienste geniessen. Aus eigener Erfahrung weiss ich wieviel Arbeit (klar auch Spass) das Master-sein mit sich bringt. Ist das was wir machen nicht eigentlich auch ein Dienen und wie würdest du diese Dienste charakterisieren?

LondonRopeTop: Ja es ist auch eine Art des Dienens. Es ist ein gemeinsam geschlossener Pakt zwischen Sub und Top bei dem beide versuchen das zu bekommen, was sie am Meisten anmacht. Ich möchte die Subs so richtig geil sehen und deshalb passe ich auch jede Session dem jeweiligen Sub an, denn jeder hat unterschiedliche Empfindungen und Beürfnisse. Vor der Action wird abgeklärt was ein Sub so mag und was er weniger mag. Was dann an der Session kommt, entscheide ich dann mit diesen Informationen aber ganz alleine. Es geht also darum, dass mir ein Sub sagt, was er mag, nicht dass er mir die Action vorschreibt!

MasterMarc: Du hast indirekt ein wichtiges Thema angesprochen: Lass uns über Vertrauen sprechen! Wie wichtig ist für dich dieses Vertrauen in der kinky Welt im Allgemeinen und speziell im Bondage?

LondonRopeTop: Vertrauen ist das Fundament von SM. Besuchen mich junge Subs so sind sie meist äusserst nervös. Eigentlich brechen sie mit all den Regeln die sie betreffend Internet kennen; sie besuchen einen Fremden an einem nicht öffentlichen Platz und lassen sich von ihm noch fesseln. Es ist wichtig im Vorfeld schon dieses Vertrauen aufzubauen und den Sub zu beruhigen. Sie brauchen die Sicherheit, dass der Top den sie besuchen kein Spinner ist und dass er auch die Limits des Subs achtet. Ein Sub sollte sich immer möglichst weitgehend über den Top und dessen Ruf informieren. Am Besten man spricht mit anderen Subs, die diesen Top schon besucht haben.

Startet die Action so merkt man, wie mit jedem weiteren Stück Seil die Ängste vergehen und die Geilheit dieser Erfahrung anfängt zu wachsen.

MasterMarc: Hast du noch andere Ratschläge für Anfänger? 

LondonRopeTop: Ehrlichkeit und Offenheit sind wichtig. Besonders wenn man im Vorfeld bespricht, was ein Sub erleben möchte und was er nicht will. Wichtig dabei ist aber, dass man seine Bedürfnisse nennt und nicht einer Wichsphantasie nachrennt. Während der Action ist es wichtig dann auch als Sub Reaktionen zu zeigen. Liege nicht einfach wie ein Brett da und erwarte dass der Top schon weiss was du denkst und fühlst.

MasterMarc: Was würdest du, als erfahrener Top, einem Anfänger-Top raten, der mit Bondage anfangen will? Was sind in deinen Augen die ersten Schritte in dieser Bondage-Welt?

LondonRopeTop: Fange mit einfachem Bondage an und lerne erst dieses gut zu machen. Ich selbst habe sehr viel mit Spread-Eagle-Bondage auf dem Bett angefangen bevor ich kompliziertere Fesselungen gemacht habe. Wenn jemand dann mit richtigem Seil-Bondage anfängt, dann soll er gute Seile kaufen und auch Bücher, damit er wirklich lernt, wie man es richtig macht. Ein guter Bondage-Top zu sein bedarf vieler Übung mit all den Fehlern die man macht.

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MasterMarc: Schaust du auf deine Bondagekarriere zurück, so sind welches die intensivsten Momente gewesen unD weshalb?

LondonRopeTop: Die intensivsten Erahrungen sind jeweils diejenigen, bei denen wirklich alles zusammenpasst. Wenn ich die Limits des Subs überwinden kann und er absolut neue Erfahrungen macht und dabei nicht genug bekommen kann, entsteht eine wirklich intensive Verbindung zwischen uns. Diese Erregung macht einem atemlos und die Action und das Erlebniss bekommt einen ganz eigenen Fluss. Das passiert nicht bei jeder Session und man kann es nicht voraussagen ob es geschehen wird, aber wenn es geschieht, dann liebe ich dieses Gefühl.

MasterMarc: Das hört sich wirklich befriedigend an. 🙂 Aus meiner Erfahrung weiss ich, dass sich die eigene Art den SM zu leben immer weiter entwickelt. Dabei sind Phantasien und eigene Ziele der Motor für diese Entwicklung. Was sind Phantasien, die du noch gerne verwirklichen willst?

LondonRopeTop: Ich denke, dass ich die meisten meiner Phantasien schon verwirklicht habe. Das Entscheidende für mich sind mehr die Jungs die ich fessle und nicht das Bondage selber. Seh ich eine geile Person auf der Strasse oder auf einem Foto, ein Kerl der mir wirklcih gefällt, so verweile ich einen kurzen Augenblick und stel ihn mir gefesselt in meinem Playroom vor.

MasterMarc: Du scheinst wirklich ein befriedigtes Leben zu führen. Das freut mich für dich. Ich danke dir für dieses Interview und wünsche dir das Beste für die Zukunft und noch viele erregende und befriedigende Momente in dienem Leben als Top.


Du findest LondonRopeTop unter diesem Nick auf Romeo, Twitter und Tumblr.

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MasterMarc
MasterMarc
Hey, if you're cruising on KINKFINITY, you probably know I'm the master of this fetish blog. BDSM isn't just sex for me; it's a lifestyle I've embraced for over 25 years. Along the way, I've met some fantastic kinksters—some dropping by my massive 200m2 dungeon for parties, others for days or weeks, and a few as 24/7 long-term slaves. Swing by my Bluesky account for more: @mastermarc.bsky.social

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