Heute wollen wir gemeinsam eine Teenagerliebe feiern. Doch die beiden tauschten nicht Ringe, sondern Schlüssel. Die Schlüssel zu ihren Keuschheitsgürteln. Ich freue mich heute Marius (18) und Yanick (19) bei uns zu haben. Und ja, sie sind beide verschlossen, das wurde eben kontrolliert. 🙂

Hi ihr zwei. Cool euch hier zu haben. Ihr habt euch gegenseitig verschlossen? Wie kam es denn dazu?

Marius: Danke das wir hier sein können, wir sind große Fans ^^ Ja wir beide haben jeweils den Schlüssel des anderen, weil wir es sehr mögen locked zu sein 🙂 . Kennengelernt haben wir uns über Recon und von da aus ging es los, wir haben über unsere Kinks geredet und kamen dann ziemlich schnell auf Chastity. Nach einer Weile als ich Yanick dann von meinen Problemen mit dem self-locking erzählt habe, hat er mir dann angeboten meine Schlüssel zu halten und ich seine. Von Anfang an haben wir uns sehr vertraut und uns gleich gut verstanden, das hat das ganze natürlich einfacher gemacht. Also haben wir uns spontan entschieden uns zu einem Café zu treffen und das eine führte dann zum anderen ^^.

Yanick, du bist ja der Typ von euch beiden mit mehr, respektive längerer, Erfahrung in Chastity. Mutest du da deinem Kerl nicht viel zu, der es bisher erst gerade mal auf 5 Tage in Keuschheit gebracht hat?

Yanick: Nein, glaube ich nicht. Wenn man mit Chastity anfängt, sollte man, finde ich, natürlich erstmal eine Woche lang testweise den Cage tragen um zu wissen, ob man keine Schmerzen oder Schäden davon trägt. Danach kann man sich aber schon ehrgeizigere Ziele setzten, solange man auf Hygiene und Sicherheit achtet. Er sagt selbst ihm gefällt es so 😀 und sollte man wirklich an einen Punkt kommen, wo es Grenzwertig wird kann man im Notfall abbrechen. Aber da wir noch am Anfang stehen hoffe ich natürlich, dass die Reise lange geht ^^

Bevor wir weiter auf euer Verschlossen sein eingehen möchte ich doch mal zurückschauen. Wann und wie ist bei euch der Reiz an Chastity entstanden? Mögt ihr euch noch daran erinnern?

Also ich habe mit 16 das erste Mal Chastity im Internet entdeckt und war direkt fasziniert davon. Da ich mich aber vor komischen Gesprächen mit meinen Eltern drücken wollte, habe ich einen etwas unkonventionellen Ansatz gewählt. Ich hatte erst am Weihnachten zuvor einen 3D Drucker geschenkt bekommen, also erstellte ich ein 3D Modell eines Chastity Cages und druckte ihn mir selbst. Spoiler-Alarm: macht es lieber nicht 😂 die Qualität ließ zu wünschen übrig und wirklich bequem war er auch nicht. Mit 17 hatte ich dann endlich Zugriff auf meine eigene Bankkarte und konnte damit Online mein ersten eigenen Chastity Cage bestellen. Und nach verschiedene Versuchen fand ich dann auch einen, der mir gut passte und bequem zum drin schlafen war. Den, den man aktuell auch auf Bildern sieht 😀

Ich habe auch mit ungefähr 16 Jahren Chastity im Internet entdeckt und war auch unglaublich begeistert von der Idee selbst irgendwann locked zu sein. Mit 17 dann habe ich mir online meinen ersten Chastity Cage bestellt und ihn ausprobiert. Auch ich habe nach mehreren Versuchen meinen jetzigen gefunden und bin echt zufrieden ^^ werde aber noch andere ausprobieren 😀

6 cm

6-7 cm

13 cm

11-14 cm

uncut

uncut

no name

no name

5 days

31 days

Ihr schreibt beide, dass ihr begeistert war, als ihr diese Dinger im Internet gesehen habt. Wisst ihr noch, was genau euch so fasziniert hat, obwohl ihr noch selbst keine Erfahrung damit hattet?

Der Gedanke, die Kontrolle von etwas abzugeben, was eigentlich voll und ganz dir gehört war wahrscheinlich der springende Punkt. Normaler weiße hat man ja selbst über seinen eigenen Körper die Kontrolle doch mit einem Chastity Cage konnte ich diese auf einmal abgeben. Noch dazu kam auch der Gedanke selbst die Kontrolle über eine andere Person zu haben für mich in Betracht und machte das ganze noch spannender als es eh schon war. Mittlerweile ist es aber nicht nur die Kontrolle, die mich interessiert, sondern auch das Gefühl der ständigen Horniess und der Druck, den man unten rum spürt, der mich anturnt.

Ich glaube, für mich war die Idee von Chastity einfach sehr heiß. ^^ Die Abgabe von Kontrolle und die Allgegenwärtigkeit vom cage wenn er getragen wird und um ehrlich zu sein, auch die ganzen Chastity Journey in kleinere cages die man online sieht und auch die sich steigende Hornyness. Es war einfach umwerfend zu sehen wie sehr es Leuten Spaß macht und sie anturnt in dem Moment dachte ich mir genau das möchte ich auch, um zu fühlen, wie es ist ^^.

Yanick, du sprichst von dieser permanenten Geilheit und dem Druck, der dich anturnt. Kannst du und genauer beschreiben, wie sich das ganze für dich anfühlt und was es an deinem Verhalten ändert?

Es ist nicht wirklich beschreibbar. Normalerweise würde ich jeden Abend während dem Duschen auch Masturbieren. Da hat sich dann einfach Sperma im Laufe des Tages aufgebaut und will wieder raus. Jetzt aber bleibt dieses Gefühl die ganze Zeit da. Ich fange dann immer mehr an, mit meiner Hand, auch während einfachen Tag täglichen Aufgaben, nach unten zu greifen und leicht zu massieren. Ich würde gerne, aber ich kann nicht.

Lenkt dich diese permanente Geilheit nicht ab und steigt nicht auch die Frustration?

Ja natürlich. Aber sie treibt mich aber auch dazu mehr produktiv zu sein. Ich denke mir “okay, wenn ich jetzt schon nicht kommen kann, dann konzentriere dich einfach auf deine Arbeit und nicht auf dein weggesperrten Schwanz.”

Marius, du hast Yanick von deinen Self-Locking-Problemen erzählt. Was genau waren denn die Probleme, die du hattest?

Mein Problem war eigentlich, dass ich, wenn ich die Schlüssel selbst hatte, es oft nicht lange geschafft hab gelocked zu bleiben und der Versuchung zu widerstehen, die meine Schlüssel mir geboten haben. Ich habe mir einen runtergeholt und dann war es das einfach. Jetzt hält das gute Gefühl gelocked zu sein an ^^

Ich das Gefühl, gelocked zu sein, denn besser als das Gefühl abzuspritzen?

Ja auf jeden Fall, also der Frust, der der Keuschheitsgürtel verursacht, ist zwar natürlich da, aber das Wissen, dass mein Partner meine Schlüssel hat und ich seine und das Vertrauen, dass wir haben, macht mich Stolz. Das Gefühl abzuspritzen hält nur kurz an, aber das Gefühl, dass ich habe als gelockter habe, hält deutlich länger ^^.

Naja, ihr seid in einem recht sexuellen Alter. Vermisst ihr den Sex nicht?

Ich persönlich fand Vanilla-Sex eh nie wirklich interessant. Es fühlte sich zum Teil auch nicht richtig an. Und zu dem gibt es ja auch andere Wege Sex zu haben. So verwenden wir zum Beispiel sehr gerne Dildos an uns gegenseitig. Und es muss ja auch nicht immer Sex sein, um den Partner zu beglücken. Man kann ja auch mit vielen anderen Sachen sich gegenseitig Glücklich machen. Das können auch Bondage Sessions, Humiliation oder einfach nur Kuscheln sein.

Jetzt musst du uns mehr von dienen Kinks erzählen. Was magst du, was reizt dich, in welche Richtung zieht es dich?

Neben Chastity auf jeden Fall Rubber und Bondage. Ich habe auch einen Latex Suit und Hood, die ich gerne, wenn auch zu wenig, trage. Es gibt aber auch noch einige kleinere Sachen, die mich interessieren und reizen wie Humiliation, Watersports, Deep-throating, Choking, Breath-play und Sneaker bzw. Boots.

Bei allen dieser Kinks geht es für mich dabei in beide Richtungen. Also sowohl als Dom als auch als Sub stehe ich darauf. Und natürlich gibt es noch eine Vielzahl an Kinks, die ich so wahrscheinlich für mich noch nicht entdeckt habe und die ich hoffentlich in Zukunft mit Marius auszuleben kann <3

Wie sieht es denn bei dir aus mit den sexuellen Erfahrungen und den Kinks, Marius?

Sexuelle Vanilla-Erfahrungen hatte ich auch schon vorher, aber die waren nie so intensiv wie die kinky Erfahrungen, die ich jetzt sammeln kann. Was meine Kinks angeht stehe auf jeden Fall auf das Meiste worauf Yanick steht, z.B. Humiliation, Impact-Play und Watersports und ich bin an vielen andere Sachen interessiert. Ich habe mir vorgenommen, mit Yanick so viel wie möglich auszuprobieren, solange es beiden gefällt und man Spaß zusammen hat ^^

Das ist das schöne, wenn man jemanden hat, dem man vertraut. Du sagst, dass du sowohl auf Erniedrigung als auch auf Impact-Play stehst. Was für Erfahrungen hast du denn schon und was reizt dich daran?

Was Humiliation angeht habe ich schon ein bisschen Erfahrung gesammelt, sei es das Fotografieren in der Öffentlichkeit oder diverse Anmerkungen was meinen Cage angeht und seine noch kleinere Zukunft. In solchen Situationen fühle mich irgendwie klein aber nicht auf eine schlechte Art. Die Erniedrigung macht mich leicht verlegen aber extrem horny.

Bisher haben wir eher leichteres Impact-Play ausprobiert. Bei beiden reizt mich in gewisser Weise die Kontrolle, die dadurch entsteht, aber auch den Unterschied im Status, der sich daraus ergibt.

Denkst du, dass ein Boy wie du Gehorsam lernen sollte und dass da Strafe zum Leben gehört?

Für mich gehört Bestrafung zum Gehorsam lernen dazu. Ich mag es manchmal meine Grenzen auszutesten. In meine Schranken gewiesen zu werden, gehört für mich in gewisser Weise dazu. Ich freue mich und bin gleichzeitig gespannt auf so manches was noch auf mich wartet ^^

Du hast dir da ja nie interessante kleine Sau geangelt. Ihr seid beide noch jung, aber du scheinst einen kleinen Erfahrungsvorsprung zu haben. Wie wichtig war es dir, dass dein Partner auch ein Kinkster ist? Und was reizt dich am Ausleben der Fetische?

Ja da hast du recht! 😉 Er ist aber nicht nur eine geile Sau, sondern auch ein echt lieber Freund den ich da gefunden habe. Bevor ich Marius kennengelernt hatte, war ich in einer Vanilla-Beziehung. Hauptsächlich war das den Umständen geschuldet, dass in meiner Heimat keine Kinkster leben, die in meinem Alter sind. Ich ging aber darin nicht besonders darin auf, darum war es mir jetzt schon recht wichtig einen Partner kennenzulernen, der auch ein Kinkster ist. Meine bisherigen Erfahrungen habe ich primär online gesammelt und am Ende meiner zweiten Beziehung. Es war aber nicht wirklich seine Welt.

Beim Ausleben reizt es mich vor allem das Unanständige. Man steigt über die sozialen Normen hinweg um die Lust darin zu finden. Aber auch einfach der Gedanke, mit Macht und Kontrolle herumzuspielen ist sehr befriedigend und erfüllend.

So viel ich gesehen hab, hat er auch einen geilen Arsch. 🙂 Würdest du ihn denn nicht auch gerne ficken? Wenn nein, dann übernehme ich das gerne für dich. Spass beiseite, vermisst du als Verschlossener diesen Teil des Sex nicht?

Nein! Der Ass ist nur für mich reserviert. 😉 Manchmal ja, aber ich finde auch Gefallen daran ihn zu erniedrigen und mit einem Dildo zu ficken hehe. Ich selbst identifiziere mich ja selbst als Vers und Switch und da ich sehr gerne auch locked bin und auch mal selbst einen sehr langen Zeitraum locked sein will finde, ich ist es ein akzeptables Opfer dafür 😀

Was ist euer gesetztes Minimalziel, welches ihr euch für diese Keuschheitsperiode gesetzt habt?

Für Marius auf jedenfall 1 Monat, für mich 2 Monate. Aber The Sky is the limit. Wir werden danach trotzdem weitergehen und schauen wie es läuft ^^

Du scheinst grosse Sprünge zu lieben, Marius. Von 5 Tagen gleich auf einen Monat. Keine Angst davor?

Angst nein! Aufregung ja allemal. Seit dem verschließen hatte ich schon ein paar Probleme, was das Schlafen anging, aber es wird langsam immer einfacher, auch wenn ich immer noch von dem Versuch einer Morgenlatte rechtzeitig geweckt werde, kann ich jetzt wenigstens die Nacht durchschlafen. Auch wenn es “hart” wird (oh ein Wortspiel), hab ich doch keine Zweifel, dass es klappen wird. Wichtig ist da auch Yanick der mir nicht nur moralisch beisteht. Eine weitere Hilfe ist die Bodylotion, damit der Cage Ring nicht so scheuert und wehtut. ^^ Auf mich zukommen wird hoffentlich eine schöne lange Zeit ohne allzu große Probleme, auch wenn ich vielleicht vor der Hornyness verrückt werde.

Ich hab gehört, dass du nicht nur keusch gehalten wirst, sondern auch noch ein Training bekommst. Darf man wissen, was du denn zu lernen hast?

Ja gerne ^^ trainieren tun wir uns abwechselnd. Im Moment sind das Dinge wie das Einhalten von Präsentations-Positionen, Analtraining mit Dildos und Plugs, sowie meine Schmerztoleranz fürs Ballbusting steigern. Ein Deepthroat-Training steht neben Fitness auch auf dem Programm. Es geht uns größtenteils im Moment darum, dass es zur Gewohnheit wird, was so manches in Zukunft erleichtern wird. ^^

Was sind denn so die allgemeinen Ziele eures Trainings und wofür sollt und wollt ihr bereit sein?

Primär ist es ein Training bei dem wir uns beide gegenseitig weiter bringen wollen. Es geht sicher um das Spiel mit den eigenen Grenzen. Die Herausforderung, die man hat, ist ja sich immer wieder selbst zu übertreffen. Ähnlich ist es doch auch bei den Chastity-Challenges. Erst 1 Tag, dann eine Woche, 2 Wochen, 1 Monat, ….

Wir machen es primär für uns. Wobei wenn man dann mit der Zeit uns mit anderen Treffen oder irgendwo an einen Event geht, dann ist doch ein solches Training im Vorfeld immer ein schönes Plus ^^ ! Es ist also kein konkretes Ziel, aber wir wollen uns selbst und unsere Limits besser kennenlernen 🙂 .

Das hört sich gut an. Last but not least eine Frage an beide: Was wäre euer ultimatives Keuschheits-Ziel und habt ihr irgendwelche kinky Fantasien, die euch wirklich reizen, ihr aber zur Zeit noch nicht bereit dazu seid?

Mein ultimatives Ziel wäre ein Jahr lang in Chastity zu sein. Und natürlich danach vielleicht noch weiter 😉 und auch der Gedanke, dass der eigene Schwanz dadurch vielleicht schrumpft, finde ich sehr attraktiv. Zur Zeit bin ich aber noch nicht bereit, meine Stellung als „Top“ vollkommen aufzugeben. Somit ist als Switch so eine Chastity-Fantasy schon etwas schwierig 😅. Weiter steht sicher Long-Time-Bondage und Gruppensessions auf diesem Zettel zukünftiger Kink-Erlebnisse. Aber vorerst genieße ich die Zeit mit Marius in vollen Zügen.

Mein ultimatives Ziel ist ein permanenter Cage. Ich finde diese dauerhafte Keuschhaltung einfach geil und der Gedanke, dass der Schwanz schrumpfen kann, ist extrem heiß. Wenn ich dann irgendwann jemanden toppen will, dann muss ich halt auf Dildos zurückgreifen. Aber ich weiß, dass ich dazu noch nicht bereit bin. Fisting ist auch etwas, das in meinem Kopf herumschwirrt, aber mir noch ein wenig Respekt einflößt.

Ich wünsche euch beiden erst mal viel Spass miteinander und beiden eine wunderbare und geile kinky Reise, die euch in eurer Geilheit noch viele Male Grenzen und Limits überwinden lässt.

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.